PIERCING

HELIX PIERCING

Das Helix-Piercing wird an der Helix, also dem äußeren Rand des Ohrknorpels, platziert. Theoretisch kann das Helix-Piercing überall an der Ohrkante angebracht werden, also von der Stelle direkt oberhalb des Ohrläppchens ausgehend bis nach oben um die Ohrmuschel herum.




OHRLOCH / LOBE PIERCING

Das Lobe-Piercing oder auch Ohrloch ist das am häufigsten gestochene Piercing. Die Abheilung verläuft meist schnell und unkompliziert. Normalerweise wird es mittig im Ohrläppchen platziert, aber es können auch mehrere Ohrlöcher nebeneinander getragen werden.

CONCH PIERCING

Das Conch-Piercing wird in der inneren Ohrmuschel platziert. Entsprechend gestochen, kann nach der Abheilzeit auch ein Ring eingesetzt werden. Durch die geschützte Lage verläuft die Abheilung meistens problemlos.

ROOK PIERCING

Das Rook-Piercing wird in der oberen Knorpelfalte zwischen der Helix und der inneren Ohrmuschel platziert. Typischerweise wird hier ein gebogenes Barbell getragen, Ringe und offene Ringe sind aber auch möglich.

FLAT HELIX PIERCING

Das Flat Helix-Piercing wird am inneren Teil der Helix des Ohrknorpels platziert. Je nach Anatomie ist es mehr oder weniger weit in der Mitte des Knorpels möglich. Die Piercingstelle bietet viel Auswahl an Schmuckstücken, die direkt auf dem Knorpel flach aufliegen.

FORWARD HELIX PIERCING

Das Forward-Helix-Piercing, oder auch Anti-Helix-Piercing wird am Beginn der Helixfalte, über dem Tragus platziert. Wenn anatomisch möglich, können bis zu drei Forward-Helix-Piercings übereinander platziert werden.

TRAGUS

Das Tragus-Piercing wird im Tragus, dem kleinen Knorpel am Eingang des Gehörgangs, platziert.

NASEN PIERCING

Ein Piercing durch den Nasenflügel wird Nostril-Piercing genannt und wird einzeln, symmetrisch oder mehrfach durch einen Nasenflügel gestochen. Das Nostril-Piercing wird in Indien traditionell von Frauen getragen und gelang in den 1970ern in den westlichen Kulturkreis. Etwas höher platzierte Nostril-Piercings werden “High Nostrils” genannt.

SEPTUM PIERCING

Das Septum-Piercing ist eines der ältesten Piercings und kommt in vielen Kulturkreisen vor. Richtig gestochen ist das Septum-Piercing kaum schmerzhaft, da es nicht durch den Knorpel sondern durch das dünne Häutchen darunter gestochen wird. Da die Nasenscheidewand meistens asymmetrisch in der Nase liegt, ist es kein einfach zu stechendes Piercing.

NASEN PIERCING

Ein Piercing durch den Nasenflügel wird Nostril-Piercing genannt und wird einzeln, symmetrisch oder mehrfach durch einen Nasenflügel gestochen. Das Nostril-Piercing wird in Indien traditionell von Frauen getragen und gelang in den 1970ern in den westlichen Kulturkreis. Etwas höher platzierte Nostril-Piercings werden “High Nostrils” genannt.

BRUSTWARZEN PIERCING

Das Brustwarzen-Piercing findet sich in verschiedenen Kulturkreisen. Als Hauptmotiv für ein Brustwarzen-Piercing wird häufig der ästhetische Reiz genannt. Darüber hinaus kann das Piercing der sexuellen Erregung dienen, da es die Empfindlichkeit der Brustwarzen steigern kann. Trotz der Befürchtung vieler Frauen, mit einem Brustwarzen-Piercing nicht mehr stillen zu können, treten dabei in der Regel keine Komplikationen auf. Während des Stillens sollte der Schmuck unbedingt herausgenommen werden.

LIPPEN PIERCING

Das Labret-Piercing wird mittig oder seitlich in der Unterlippe getragen. Bei einem tief sitzenden Labret-Piercing, das in der Nähe der Zahnwurzel platziert wird, spricht man von einem Lowbret.

BAUCHNABEL PIERCING

Das Bauchnabel-Piercing kann oberhalb 
oder unterhalb des Nabels platziert werden.
Die klassische Variante wird oberhalb des Nabels
gestochen. Während der Heilphase sollte man 
darauf achten, dass keine Jeans mit einer zu 
hohen Leibhöhe getragen werden aufgrund der Reibung.

MEDUSA PIERCING

Das Medusa-Piercing wird mittig über dem Lippenherz im Philtrum (Bereich zwischen Nase und Oberlippe) platziert und horizontal durch die Lippe gestochen. Das Jestrum-Piercing wird ähnlich wie das Eskimo, vertikal durch die Oberlippe und das Philtrum gestochen.

ASHLEY PIERCING

Das Ashley Piercing wird in der Regel mittig im Lippenrot der Unterlippe platziert.

ESKIMO PIERCING

Das Eskimo-Piercing oder Vertical Labret wird mittig und vertikal in der Unterlippe platziert. Als Schmuck wird in der Regel ein curved Barbell (gebogener Stab) eingesetzt. Ein auf der Unterlippe horizontal angeordnetes Piercing wird Lane-Piercing genannt. Da das Risiko des Herauswachsens erhöht ist, wird es sehr selten und nur auf ausdrücklichen Wunsch gestochen.

MADONNA PIERCING

Das Madonna-Piercing wird seitlich über der Oberlippe wie ein Schönheitsfleck platziert.

LIPPENBAND

Das Lippenbandpiercing wird durch das feine Frenulum gestochen, das die Oberlippe in der Mitte mit dem Zahnfleisch verbindet.

Selten ist das Lippenbändchen von Natur aus nicht ausgeprägt oder zu klein, um es zu piercen.

SNAKEBITES PIERCING

Die Snakebite-Piercings werden symmetrisch unterhalb der Lippe angeordnet. Wie weit außen bzw. innen gestochen wird, folgt keinen festen Regeln, sondern kann individuell festgelegt werden.

ZUNGE

Für gewöhnlich wird ein Zungenpiercing vertikal in der Mitte der Zunge platziert. Dabei ist darauf zu achten, das Zungenbändchen von unten nicht getroffen wird, deshalb wird manchmal von unten leicht schräg gepierct. Es ist oftmals möglich, mehrere Zungen-Piercings hintereinander zu tragen.